Krankengeschichte


:: Universal-KG
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Die Universal-KG bietet die Möglichkeit erfasste Daten innerhalb einer KG-Umgebung anhand einer generierten Vorlage aufzubereiten und darzustellen. Im Gegensatz zur Dokumentation über z.B. Microsoft Word lassen sich die dargestellten Daten direkt in der Datenbank ablegen, um sie beispielsweise später über Reports statistisch auswerten zu lassen oder anderweitig innerhalb der Datenbank weiter zu verwenden.

Ein Vorlageneditor dient zur Erstellung von universellen Textvorlagen, die in INES KMS verwendet werden können. Ihren speziellen Einsatz finden sie in den Universal-KG Modulen. Dabei können die Vorlagen mit Hilfe eines Vorlageneditors erstellt werden. Die Datenfelder der Vorlage und deren Daten-Aufbereitung sind individuell konfigurierbar und der Vorlageneditor stellt ausserdem eine Funktionalität zur Textverarbeitung bereit, die zur Erstellung der Vorlagen benutzt werden kann. Somit können auch Vorlagen aus Office Programmen wie Microsoft Word erstellt werden und danach in den Vorlageneditor importiert werden.

 
:: Krankengeschichte
kgpanelendlostext
epachronologisch

Innerhalb InesKMS, des klinischen Informationssystem, hat die Erfassung der Krankengeschichte und deren elektronische Speicherung schon immer eine wesentliche Rolle eingenommen. Die Module InesKG, InesOP und Anästhesie, InesFallCodierung und andere haben hier bereits weitere Funktionalitäten abgebildet.Die Nutzung der dort erfassten Daten in verschiedensten Berichten und Dokumenten waren Dreh- und Angelpunkt der Klinischen Information. Mit InesKG New Dimension wird ein neuer, noch weiterreichender Ansatz realisiert. Es können völlig variable Erfassungstemplates erstellt werden, deren Struktur und Aufbau vom Anwender definiert werden und seitens Ines mit Hilfe so genannter „Panels“ umgesetzt werden. Innerhalb InesKMS, des Klinischen Informationssystems, hat die Erfassung der Krankengeschichte und deren elektronische Speicherung schon immer eine wesentliche Rolle eingenommen.

 
:: Beispiele von KG-Panels

Derzeit bestehen bereits eine Vielzahl an Standard-Panels für folgende Fachbereiche:

Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Onkologie, IPS, Notfall, Psychiatrie, u.a.

kgpanelgrafik kgpanelendlostext kgpanelstrukturiert
oben: KG-Einträge mit manuellen
Zeichnungen auf Hintergrund-Bitmaps
oben: Verlaufs-KG mit historisierten
Textverlauf
oben: Strukturierte, historisierte
oder nicht historisierte KG-Daten
kgpaneltabellen kgpanelvitalwerte kgpanelscores
oben: Tabellendaten oben: historisierte Vitalwerte oben: strukturierte KG-Scores
 
:: KG-Panels
strukturierteskgpanel2
Historisierters Verlaufpanel
strukturierteskgpanel1
Strukturiertes Datenpanel
kgpanelerstellung

Die Krankengeschichte (KG) wird individuell in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kunden erstellt und direkt in das Fallportal eingebunden. Jeder Fachbereich hat unterschiedliche Anforderungen an eine KG, z.B. werden in der Onkologie oder Medizin völlig andere KG-Daten verwendet als in der Psychiatrie. KG’s lassen sich aufgrund von variablen Datenblättern (Panels) zu Fachbereichen (Templates) zusammenfügen und werden mit benutzerbezogenen Rechten (InesSafe) versehen. Im Prinzip kann jeder Benutzer oder Fachbereich seine eigenen KG-Sichten erhalten. Aufgrund der hohen Flexibilität bei der Erstellung der KG’s können nahezu alle Anforderungen an eine moderne KG erfüllt werden. Selbstverständlich werden alle KG-Daten über dynamische Datensets für alle Office-Dokumente (Vorlagen) zur Einbettung zur Verfügung gestellt. Alle KG-Einträge können benutzerbezogen mit einer Signatur versehen werden. Nur durch die Signatur des Erfassers ist die Authentizität des Eintrages gewährleistet. Mittels dem InesReport besteht die Möglichkeit, schnell und problemlos alle KG-Daten fallbezogen oder verdichtet in Reportlisten auszudrucken oder via Excel-Format zu exportieren. Jeder KG-Eintrag wird automatisch in der EPA (Elektronische Patientenakte) des Fallportals angezeigt und kann von dort aus direkt per Mausklick aufgerufen werden. Alle Bearbeitungsschritte werden in einer Logbuchdatei benutzerspezifisch protokolliert und sind historisch auswertbar. Über die jeweiligen Eigenschaften eines KG-Eintrages werden zusätzliche Informationen gespeichert (z. B. verantwortlicher Arzt, Diktierdatum, weitere Signaturen, Kommentare, Sperrkennzeichen usw.). KG-Einträge können erfasst, bearbeitet, gelöscht, gestrichen und kopiert werden. In einer Patientenansicht werden alle KG-Einträge für alle Fälle des Patienten angezeigt.

Das Speichern von KG-Einträgen kann ein automatisches Anlegen von Workflow-Aufträgen und/oder ein automatisches Generieren von Leistungsdaten auslösen (in Verbindung mit InesDezentral).

Verfügbare KG-Objekte

Nicht historisierte Datenobjekte, Historisierte Datenobjekte, fliessende und historisierte Textobjekte (RichText), Tabellenobjekte (Datengrid), Grafikobjekte, Kurvenobjekte, Informationsobjekte (via Datenset)

Historisierte Textobjekte verfügen über folgende Funktionen
  • Fonteinstellung
  • Suchfunktion
  • Kopierfunktion
  • DataSet-Einbindung
  • Export
  • Reporting mit Script
  • Zooming
  • Patienten-Info
  • EPA-Anzeige
  • Workflow-Anbindung
  • Benutzer-Rechte
  • Undo / Redo
  • Signatur
  • Kopieren
  • Streichen
  • Logbuch
  • Rechtschreibprüfung (Office)
  • Autotext
  • Historisierung
  • RichText
 
:: Office-Integration
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wordaustrittsberichtbeispiel

Im Ines-FallPortal ist ein komplettes Office-Dokumenta­tions­system für fallbezogene Dokumente und Krankenge­schichten enthalten. Ein zentrales Sicher­heitssystem über­wacht und regelt alle Zugriffsrechte auf Doku­mente und Falldaten. Die Authentizität aller Dokumen­ten­­einträge und Verände­rungen wird durch die persönliche Signatur des Erfassers dokumentiert. Abge­schlossene Dokumente werden gegen unberechtigte Zugriffe geschützt. Unerlaubtes Patien­ten­surfen wird über­wacht bzw. aufgrund von Zugriffsrechten unterbunden. Alle Fallstamm­daten werden vom vorgelagerten Patientenadminist­rationssystem übernommen.

Word-Dokumente

Die Stamm­vorlagen für Word-Dokumente werden einmalig durch die verantwortlichen Personen erstellt und dienen als Muster (Vorlage) für die jeweiligen Berichte. Patienten­daten, Falldaten und Daten der Krankengeschichte können über eine frei definierbare Datenfeld­schnittstelle (DataSets) von InesKMS an Word übergeben werden.

Für das Design und die Platzierung der Daten­felder in der Word-Vorlage stehen spezielle Programm­funktionen zur Verfügung. Vorlagen beinhalten Schnitt­stellen­felder zu InesKMS-Falldaten sowie die ent­sprechenden Erfassungs­raster (Aufteilung der Vorlage in logische Abschnitte, z.B. Falldaten, Arztanschrift, Diagnose, Therapie, Anamnese usw.). Die Schnittstellenfelder werden nach Aufruf des Berichtes mit den entsprechenden Falldaten vorbesetzt. Somit ist eine automatische Verwendung bzw. Einbindung von Falldaten in Berichte möglich. Die Bearbeitung und der Ausdruck von Berichten erfolgt direkt aus WORD selbst. Das Textprogramm WORD wird durch InesKMS zur Laufzeit an die Erfordernisse angepasst. InesKMS übernimmt selbst die Doku­mentenablage und deren Auffindung. Über eine direkte Funktion können auch Belege und andere Dokumente über einen Scanner eingelesen und gespeichert werden. Ein Versenden von Dokumenten mit einem installierten EMail-System steht ebenfalls zur Verfügung. Fremde Dokumente, die nicht mittels InesKMS angelegt wurden, können ebenfalls manuell zu einem Patienten/Fall importiert bzw. exportiert werden. Jedes WORD-Dokument mit einem Bearbeitungsstatus versehen werden (z.B., diktiert, in Bearbeitung, in Korrektur, abgeschlossen, Bemerkung usw.). Über eine Druckfunktion werden alle Dokumente nach Status aufgelistet. WORD-Dokumente können wahlweise auch mehrfach für den gleichen Fall angelegt und verwaltet werden (z.B. allgemeiner Briefwechsel, internistisches Konsil, Gutachten, Röntgenberichte usw.).

Neben den patienten- bzw. fallbezogenen Dokumenten besteht die Möglichkeit auch globale Dokumente anzulegen. Diese globalen Dokumente haben keinen Fallbezug und werden in dafür bestimmten Navigations-Menüs verwaltet. Als Beispiel sind hier die Telefonliste, der Menüplan, die Reglemente usw. zu nennen. Berechtigte Personen sind für die Pflege dieser Dokumente verantwortlich, allen anderen Benutzern stehen diese Dokumente nur im Lesemodus zur Verfügung. Diese Zugriffrechte werden über das InesSafe-System für jeden Dokumententyp definiert.

Klassischer Austrittsbericht mit Daten aus den KG-Panels welcher automatisch generiert wurde. Es wurden KG-Daten aus den strukturierten KG-Panels Diagnosen, Zuweisungsgrund, Anamnese, Verlauf, Medikamentenverordnung, usw. eingebunden. Die Einbindung der KG-Daten erfolgt über frei konfigurierbare DatenSets welche an die Office-Vorlagen gebunden sind.

Excel-Dokumente

Excel-Dokumente sind ebenfalls Dokumente, welche keine wieder lesbaren Datenstrukturen aufweisen (unidirektionale Dokumente). Im Prinzip wird die gleiche Technik wie bei WORD-Dokumenten eingesetzt.

PDF-Dateien und andere Dateiformate

In speziellen „Containern“ können auch PDF-Files und andere Dateiformate (beispielsweise Bilder) in die Fall-Daten-Struktur eingebunden werden. Damit steht eine Möglichkeit zur Aufnahme vielfältigster Wort- und Bilddokumente zur Verfügung.