:: Die Klinik Seeschau vertraut bei neuem KIS (Klinik-Informations-System) auf die Firma Ines Informatik+Consulting

Projektvorgaben und Ziele

Der zufrieden stellende, langjährige Einsatz verschiedener Module der Firmen Ines Informatik und PORaBo in der Klinik Seeschau, führte im Sommer 2007 zu einer Ist-Analyse, die das Ziel hatte den Prozess im Hinblick auf eine bessere Nutzung vorhandener Software-Module und den allfälligen Einsatz weiterer Module des Ines-PORaBo-KIS zu untersuchen.

Um alle schriftlichen in der Klinik erstellten Dokumentationen und externen Dokumente im EDV-System zu hinterlegen, was einen wesentlichen Kern der Zielerreichung darstellte, folgte der Analyse im Januar und Februar 2008 ein Vorprojekt, dessen Ziel es war, genau zu definieren, welche Module der Softwareanbieter zum Einsatz kommen sollten.

So fiel einerseits die grundlegende Entscheidung, in der Pflege von LEP2 ® auf LEP3® zu wechseln und das EPA-AC-Assesmentinstrument® ein zu setzten. Andererseits wurde die Einführung der elektronischen Medikamentenverordnung, basierend auf dem HOSPINDEX® (von e-Mediat) mit all seinen Funktionalitäten, die Einführung der allgemeinen Verordnungen, sowie die Einführung der Vitalwerte beschlossen. Überdies sollte die vorhandene Basis des bestehenden Dokumentationssystems weiter ausgebaut werden. Eine weitere Anforderung stellte die Einführung einer strukturierten Datenerfassungsmaske dar, die einzelne Dokumente ersetzen oder ergänzen sollte.

Anhand dieser Vorgaben wurden schließlich die Offerten erstellt. Mit der Kick-Off-Sitzung am 16.04.2008 ging das Projekt KIS-Erweiterung an den Start.

 

Umsetzung

Zur Umsetzung der KIS-Erweiterung wurde seitens der Klinik ein Projektteam aus Mitarbeitern der Pflege und der Administration aufgestellt. Die Teammitglieder bearbeiteten gemeinsam mit der Firma Ines Informatik in unterschiedlichen Projektgruppen einzelne Module. In der Gesamtprojektsitzung wurden alle projektübergreifenden Aufgaben und die Schnittstellen zwischen den einzelnen Projekten thematisiert und bearbeitet. Nach der Parametrierung der einzelnen Module wurde begonnen, eine Optimierung der Erfassungsprozesse mit Hilfe von „Kurzverordnungen“ und „Verordnungssets“ zu realisieren. Der Produktivstart war am 03.03.2009, knapp 11 Monate nach der Kick-Off-Sitzung.

 

Ergebnis

Inzwischen wird das InesKMS heute im ganzen Hause eingesetzt. Alle Verordnungen geschehen elektronisch, die Integration der ärztlichen Verordnung in die Pflege ist vollumfänglich erreicht. Die Vitalwerte können integriert aufgerufen und bearbeitet werden. Die Laborwerte sind online abrufbar. Der Zeitaufwand für die Erfassung der Verordnungsdaten im System wurde für die Ärzte auf in mehreren Schritten minimiert. Aktuell entstand die Überlegung, den Prozess der Anmeldung aus den Arztpraxen über direkte Falldatenschnittstellen zu regeln und zu optimieren.